Wir über uns

Little Stars Kinder brauchen Zukunft e.V.

Gründung: 1998, heute über 80 Mitglieder

Motivation: Nicht nur die Gründungsmitglieder haben seit vielen Jahren eine ausgesprochene Liebe zu Nepal und möchten vor allem den bedürftigen Kindern vor Ort schnell, direkt und unbürokratisch helfen.

Ziel: Durchführung von Hilfsprojekten für Kinder in Nepal

Hilfsprojekte für Kinder in Nepal

Unsere Arbeit begann zunächst mit der Unterstützung von Projekten des NCO (Nepal Children’s Organization) im staatlichen Waisenhaus Bal Mandir in Kathmandu und in einem Behindertenheim in Panchkal.

Dem Wunsch unserer Mitglieder entsprechend haben wir uns Anfang 2000 nach Projekten umgesehen, die Little Stars allein organisiert und durchführt. Dabei war es unser besonderes Anliegen, auf kurzem Weg direkt zu helfen und eine schnelle und effektive Erfolgskontrolle zu haben.

In Dhading – ca. 3 1/2 Autostunden von Kathmandu entfernt – begannen wir mit dem Bau einer Schule. Hier leben Familien der untersten Kumal-Kaste und der Kaste der Unberührbaren. Die Little Stars Primary-Schule nahm Anfang 2003 ihren Betrieb auf und rund 70 Kinder konnten jetzt zur Schule gehen, die ohne das Engagement unserer Förderer und Paten nie eine Ausbildung erhalten hätten. Ein Programm zur Erwachsenenbildung und die medizinische Erste-Hilfe-Versorgung wurde später durch den Bau und Betrieb einer Gesundheitsstation realisiert. Das Projekt wurde im April 2013 abgeschlossen.

Seit 2006 fördern wir eine Dorfgemeinschaft in Okharpauwa, etwa 1 Autostunde von Nepals Hauptstadt Kathmandu entfernt. Hier betreiben wir eine Primary Schule mit etwa 160 Kindern in den Klassen 1 bis 5. Ergänzend werden Kindergärten und sog. Out-Of-School-Programme realisiert. Dadurch konnten wir dazu beitragen, der hier noch praktizierten Kinderfrühverheiratung entgegen zu wirken. Die Aufklärungsarbeit zu den Themen Hygiene, Gesundheit, Geburt, Familienplanung u.v.m. läuft begleitend durch unsere Sozialarbeiter in den Familien und in zentralen Versammlungen.

Nach einer Testphase haben wir 2013 unsere Arbeit auf die Dorfgemeinschaften Balchaur (Terai) und Amthang (Trisuli-Region) ausgeweitet. In Balchaur ist das Trinkwasser stark arsenhaltig. Mit finanzieller Unterstützung der deutschen Botschaft wurde eine Tiefenbohrung erfolgreich vorgenommen, wodurch sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Zusätzlich haben wir eine Gesundheitsstation zur medizinischen Versorgung der Dorfbevölkerung durch unsere Mitarbeiterinnen gebaut und betreiben einen Kindergarten.

In Amthang gibt es einen ähnlichen Bedarf an Gesundheitsversorgung. Diese Dorfgemeinschaft liegt oben auf einem Berg, weit ab von ärztlicher Versorgung und weiterführenden Schulen. Auch hier haben wir eine Gesundheitsstation gebaut, in der unsere Mitarbeiterinnen die Dorfbevölkerung medizinisch betreuen.

Ab 2015 wurde das Bergdorf Kimtang in der Nähe des Langtang Nationalparks beim Wiederaufbau eines durch das Erdbeben zerstörten Klosters unterstützt. Weiterhin bieten wir hier Unterricht in Englisch an sowie Sambhota (Sprache der Gebetschriften) durch einen buddhistischen Priester.

In 2016 haben wir in Simari in der Nähe unseres Projektdorfes Balchaur im Westen Nepals ein weiteres Wasserprojekt in Angriff genommen. Nach Fertigstellung im Frühjahr 2017 mit Unterstützung durch Wasser für die Welt werden hier drei Schulen mit sauberem Trinkwasser versorgt. Weiterhin wurde in 2018 in Simari ein Frauenhaus für allein erziehende Mütter mit ihren Kindern aufgebaut.

Ebenfalls ab 2016 werden in unseren geförderten Dorfgemeinschaften verschiedene Kurse für berufliche Bildung angeboten. Jugendliche haben hier die Möglichkeit, einen handwerklichen Beruf zu erlernen, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Seit 2018 gehören auch PC Kurse zu unserem Bildungsangebot.