Flutkatastrophe in Nepal

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Luftaufnahme der Zerstörungen nach der Flutkatastrophe in Nepal im August 2026

Update zur Flutkatastrophe
Stand: 17. September 2026

Die Folgen der verheerenden Sturzflut sind weiterhin dramatisch. Rund 1.400 Menschen haben ihr Leben verloren, mehrere Tausend Menschen werden noch vermisst. Die Hoffnung, weitere Überlebende zu finden, wird immer geringer.

Mit Hochdruck werden provisorische Brücken errichtet, um die beiden Seiten des Trishuli-Flusses wieder miteinander zu verbinden. Doch selbst dort, wo eine Überquerung inzwischen wieder möglich ist, bleibt die Lage schwierig: auf beiden Seiten des Flusses wurden zahlreiche Straßen weggespült oder schwer beschädigt. Bis alle Dörfer wieder zuverlässig und sicher erreichbar sind, wird noch viel Zeit vergehen.

Nach Gesprächen mit unseren Partnern vor Ort und den lokalen Behörden zeigt sich, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen dringend benötigten Hilfsgütern inzwischen weitgehend sichergestellt ist. Der Schwerpunkt verlagert sich daher zunehmend auf die Aufräumarbeiten an zerstörten oder schwer beschädigten Häusern sowie auf die gezielte Unterstützung besonders betroffener Familien.

Little Stars konzentriert seine Hilfe zunächst auf unsere Projektgebiete Amthang und Kimtang. Gleichzeitig unterstützen wir die freiwilligen Helfer des Himsikha Youth Club mit Schutz- und Arbeitsausrüstung für die Aufräumarbeiten im besonders schwer betroffenen Gebiet um Trisuli Bazar. Viele der nicht vollständig zerstörten Häuser sind noch immer mit Schlamm und Geröll bedeckt.

Jagat, der Leiter des Jugendclubs in Amthang, hat die von Little Stars bereitgestellte Ausrüstung am 16. September bei unserem Programmmanager Rajan in Kathmandu abgeholt. Schutzhelme, Warnwesten, Handschuhe und Gummistiefel werden nun nach Amthang gebracht. Nach derzeitigen Informationen gibt es inzwischen wieder eine befahrbare, vermutlich provisorische Verbindung in das Gebiet.

Wir stehen weiterhin in engem Kontakt mit unseren Partnern in Nepal und werden über die nächsten Hilfsmaßnahmen berichten.

Mit einer Spende können sie die Versorgung der Menschen dort erleichtern.

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